Antonia Winkler
Senior Manager Markteintritt & Projektmanagement
+852 2532 1290 winkler.antonia@hongkong.ahk.deSeit einiger Zeit verzeichnen die AHK-Büros in China und Hongkong immer wieder Betrugsfälle, in denen deutsche Unternehmen gefälschte Kontoinformationen von vermeintlichen Lieferanten erhalten. In vielen dieser Fälle handelt es sich um Hackerangriffe, bei denen betrügerische Akteure den E-Mail-Verkehr abfangen, die Zahlungsaufforderung manipulieren und anschließend mit veränderten Bankdaten an den Käufer weiterleiten.
So beauftragte beispielsweise ein deutsches Unternehmen einen Schmucklieferanten aus Südchina mit Firmensitz in Hongkong. Die erhaltene Zahlungsanweisung enthielt jedoch die Kontodaten eines völlig anderen Kontoinhabers, auf dessen Konto der Rechnungsbetrag irrtümlich überwiesen wurde. Der Betrug fiel erst auf, als der tatsächliche Lieferant wegen der ausstehenden Zahlung nachfragte.
Sollte bereits eine Zahlung auf ein betrügerisches Konto erfolgt sein, kontaktieren Sie sofort Ihre Bank. Solange die Überweisung noch nicht dem Empfängerkonto gutgeschrieben wurde, besteht ggf. die Möglichkeit, den Vorgang zu stoppen.
Nach erfolgter Gutschrift können Banken in China oder Hongkong erfahrungsgemäß nur sehr eingeschränkt helfen. Ist ein Abbruch der Transaktion nicht mehr möglich, bleibt häufig nur der Weg über eine Strafanzeige bei den zuständigen Behörden.
Senior Manager Markteintritt & Projektmanagement
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